Kartellrechtliche Schadensberechnung

Kartellopfer haben Anspruch auf Schadensersatz

In den letzten Jahren mehren sich die Meldungen über aufgedeckte Kartelle. Ob Wurst-, Bier-, Schienen-, LKW- oder Luftfrachtkartell, keine Branche scheint befreit von kartellrechtswidrigen Absprachen.

Als nachweislich Geschädigter eines Kartells, haben Unternehmen nicht nur das Recht, sondern aufgrund der Vermögensfürsorge die Pflicht den durch das Kartell entstandenen Schaden zu prüfen und gegenüber den Kartellanten einzufordern.

Geschädigte sind dabei in erster Linie Unternehmen, die über den Kartellzeitraum einen Aufpreis für ein bestimmtes Produkt gezahlt haben. Um Schadenersatzansprüche stellen zu können, müssen Gutachten erstellt werden, welche die Schadenshöhe anhand eines zeitlichen, räumlichen oder sachlichen Vergleichsmarktes ermitteln. Diese Gutachten bilden das Fundament einer jeden Schadensersatzklage und können aufgrund ihrer ökonometrischen Komplexität nur von Wettbewerbsökonomen erstellt werden.

Die zunehmende Ökonomisierung des Kartellrechts erfordert überprüfbare Fakten für die juristische Auseinandersetzung. Unsere Wettbewerbsökonomen erarbeiten ökonomische Konzepte für kartellrechtliche Schadensersatzklagen und unterstützen Kartellopfer bei der Schaffung einer empirischen Grundlage für die juristischen Bewertungen. Dazu werten wir Unternehmensdaten aus, bringen sie in Kontext mit unserer Datenbank und erheben gezielt weitere, für den Einzelfall relevante Primärdaten.

Darüber hinaus bieten wir Unternehmen an, sich durch unser Netzwerk an erfahrenen Fachanwälten bei der juristischen Auseinandersetzung begleiten zu lassen.